Siegelpressen

Unsere Siegelpressen sind allesamt „made in Germany“. Hierdurch können wir Ihnen höchste Qualität und Langlebigkeit garantieren.
Hier haben sich zwei Siegelpressen besonders hervorgehoben, die kinderleicht zu bedienen sind und sich nach Ihren Vorstellungen richtet.

Beide Varianten werden mit je einem verstellbaren Tiefen- und Seitenanschlag ausgestattet, um eine genaue Positionierung des Abdrucks auf Ihren Urkunden zu ermöglichen.
Gerne bauen wir Ihnen die Stempelgarnitur nach Ihren Wünschen ein.
Damit der Abdruck leserichtig erscheinen kann, teilen Sie uns bitte immer mit, an welcher Stelle auf den Formularen geprägt werden soll.

Unsere Siegelpressen sind allesamt „made in Germany“. Hierdurch können wir Ihnen höchste Qualität und Langlebigkeit garantieren.
Hier haben sich zwei Siegelpressen besonders hervorgehoben, die kinderleicht zu bedienen sind und sich nach Ihren Vorstellungen richtet.

Elektrische Siegelpresse PERFOSET E/P:
Für häufiges prägen in höherer Stückzahl
Einfuhrtiefe: ca. 105 mm

Manuelle Siegelpresse PERFOSET II/P:
für häufiges/regelmäßiges prägen
Einfuhrtiefe: ca. 100 mm

Besonderheiten

  • keine Schulterschmerzen mehr dank elektrisches Siegel

  • Einfache Bedienung (bei der elektronischen Siegelpresse per Knopfdruck)

  • Prägevorgang manuell mit dem Drucktaster (bei der elektrischen Variante)

  • In 3 Sekunden fertig (bei der elektrischen Variante)

Zusatzaustattungen

für PERFOSET E/P

  • Fußschalter

  • automatische Auslösung

  • Hubzähler (zum Zählen der vorgenommenen Prägungen)

  • Sicherheitsschloss

  • Untergestell

Siegelpressen sind für den Notar aus dem Alltag nicht wegzudenken. Urkunden können damit in sekundenschnelle mit einem Siegel versehen werden. Zwei Varianten von Siegelpressen haben sich dabei in den letzten Jahren durchgesetzt: Einmal die manuelle Siegelpresse und die elektrische Variante. Die manuelle Siegelpresse hat einen Hebel, mit dem Dokumente mit einem Siegel versehen werden können. Die elektrische Siegelpresse kann ganz einfach per Knopfdruck bedient werden. Beide Varianten ermöglichen eine genaue Positionierung des Abdrucks durch einen verstellbaren Tiefen- und Seitenanschlag. Nach Wunsch kann eine Stempelgarnitur eingebaut werden. Damit sich niemand an der Siegelpresse zu schaffen machen kann sind beide Modelle von Perfoset mit einem Schloss versehen.

Siegel haben eine lange Tradition. Die ersten Siegelpressen gehen auf die Sumerer etwa in der Zeit zwischen 3200 und 3100 v. Chr. zurück. Damals waren Steinzylinder – auch Siegelsteine genannt – aus Halbedelstein wie Onyx, Lapislazuli oder Achat mit Inschriften oder Figuren graviert. Die Größe dieser Siegelpressen schwankte zwischen 10 mm und 10 Zentimetern. Diese Siegel wurden über weichen Untergrund – beispielsweise Ton – gerollt und hinterließen so einen charakteristischen Abdruck. Im alten Ägypten haben sich hingegen Siegelringe durchgesetzt. Damals wie heute sind Siegel ein Zeichen von Macht. Damals eher im Sinne von Herrschern wir Königen und Kaisern, heute im Sinne von Amtsmacht. Bis zum 13. Jahrhundert waren Siegel dem Adel und geistigen Würdenträgern vorbehalten bis dann auch Bürger von diesem Ausdruck der Beglaubigung Gebrauch machten.

Unterschieden wurden sie nach Art der Präge, Farbe und verwendetem Material. Bullen aus Gold, Blei und Silber waren den Päpsten und Kaisern vorbehalten. Sie unterscheiden sich nicht nur durch das Metall sondern auch die Art der Prägung von anderen Siegelpressen. Zwei Plättchen aus Metall werden über der Siegelschnur unter Zuhilfenahme eines Siegelstempels durch Druck miteinander verbunden. Bullen waren meist aus Blei und dabei massiv oder aus Gold, das aus zusammengesetzten Plättchen bestand. Wachssiegel waren entweder rot, grün, weiß oder schwarz wobei man an der jeweiligen Farbe des Wachses den Stand des Siegelführers erkennen konnte. Rot stand für Kaiser und Könige – diese konnten das Recht aber auch anderen staatsrechtlichen Souveränen verleihen. Grün war Klöstern und Stiften vorbehalten, weiß freien Reichsstädten und schwarzes Wachs wies auf den Patriarchen von Jerusalem oder geistliche Ritterorden hin.

Ab dem 16. Jahrhundert wurde Siegellack statt Wachs verwendet, da dieser wesentlich hitzebeständiger ist. Siegellack ist eine Mischung aus Schellack und Terpentin, vermischt mit Harzen wie Storax, Benzoe und Tolubalsam. Ursprünglich stammt der Siegellack aus Ostindien und wurde von den Portugiesen nach Europa gebracht. Es handelt sich dabei um vorgeformte Stangen, die über einer Kerzenflamme langsam erhitzt wird. Das weiche Ende wird dann auf dem Dokument abgestreift und mit dem Petschaft, dem Vorgänger der mechanischen Siegelpresse von Perfoset, besiegelt.

Im Gegensatz zu einem Stempel ist ein Siegel fälschungssicher. Früher gab es dafür extra einen hohen Beamten, der das Siegel bewachte und so vor Amtsmissbrauch schützte. Moderne Siegelpressen sind daher mit einem Schloss versehen, das vor Missbrauch schützt. Mit der elektrischen Siegelpresse von Perfoset sind Sie sogar doppelt sicher: Als Zubehör gibt es einen Hubzähler, an dem die Anzahl der vorgenommenen Prägungen leicht nachvollzogen werden kann. Weiteres Zubehör ist der Fußschalter, mit dem Schulterschmerzen bei der Präge Geschichte sind. Jedes Stück von Perfoset wird in Deutschland gefertigt.

Zahlreiches Zubehör in Sachen Notarbedarf finden Sie in unserem Shop. Wir haben uns auf Bürobedarf für Notare und Kanzleien spezialisiert und neben Siegelpressen, Siegellack und Stempel finden Sie bei uns auch Artikel wie Schilder, Ordner und Versandtaschen. Bürobedarf für Kanzleien und Notare muss bestimmte Anforderungen erfüllen. Jeder Artikel in unserem Shop ist darauf ausgelegt, Ihnen den Arbeitsalltag zu erleichtern und erfüllt höchste Ansprüche. Vom Notargarn in verschiedenen Farben, Urkundenlack am Stück, Testamentsumschläge oder Ösmaschinen bekommen Sie hier alle Artikel für den speziellen Bürobedarf aus einer Hand. Unser Sortiment umfasst sogar Schilder aus Aluminium, Messing oder Acrylglas um direkt am Eingang Eindruck zu hinterlassen.