Urkundenkästen

hochwertig, stabil und umweltverträglich

Urkundenkästen sind der einfachste Weg, Urkunden leicht und sicher an einem Ort zu verstauen. Ein Urkundenkasten ist dabei so konzipiert, dass die Urkunde leicht entnommen werden kann. Die besten Urkundenkästen sind dabei so gefertigt, dass sie sowohl gestapelt als auch nebeneinander gestellt werden können. So ergibt sich ganz von selbst ein Regal von Urkundenkästen und es entstehen ganze Archivwände. Verbunden werden die Urkundenkästen mittels Halterungen und Stiften. Das Herzstück eines Urkundenkastens bildet dabei ein robuster Innenteil, der auch für hohe Gewichte geeignet ist. Durch an der Front angebrachte Klappen lassen sich die Urkundenkästen leicht öffnen und die darin gelagerten Urkunden mit einem Handgriff einfach entnehmen. Urkundenkästen sind für eine lebenslange Nutzung ausgelegt und entsprechend stabil. Ist die Klappe einmal geöffnet sorgt ein Auszug dafür, dass die enthaltenen Schriftstücke stets griffbereit sind. Fest angebrachte Ringe aus Metall erleichtern das Öffnen des Urkundenkastens.

Die Archivierung von wichtigen Schriftstücken hat eine lange Tradition. Im Vorderasiatischen Museum in Berlin kann eine Bauurkunde bewundert werden, die auf den sumerischen König Ur Nammu zurückgeht. Ur Nammu war von 2112–2095 v. Chr. König der in Mesopotamien gelegenen Stadt Ur. Aus Urkunden können vor allem historische Erkenntnisse gezogen werden und sie bezeugen die Glaubwürdigkeit bestimmter Aussagen, seien es die staatlicher Autoritäten, von Gemeinden oder privater Art. In Urkunden wurden schon immer Sachverhältnisse und Tatbestände schriftlich fixiert und beglaubigt. Diese Beglaubigung konnte im römischen Reich von staatlichen Autoritäten, Gemeinden aber auch öffentlichen Schreibern bewirkt werden. Üblich war es damals, zwei Schriftstücke – geschrieben auf Papyrus oder Wachstafeln – zu beglaubigen, die übereinander lagen und durch ein Siegel getrennt waren. War das Siegel ungebrochen konnte der außenliegende Text jederzeit durch den innenliegenden überprüft werden. Glaubwürdig wurde eine solche Urkunde durch die Kombination aus Unterschrift und Siegel.

Im Mittelalter waren verschiedene Urkundenarten bekannt. Öffentliche Urkunden wurden vom Papst, Kaiser, König oder anderen Herrschern dieser Zeit ausgestellt. Privaturkunden hingegen von Klöstern, Adligen oder Städten. Man unterschied dabei weiter zwischen Geschäftsurkunden und Beweisurkunden. Beglaubigt wurden dabei Schenkungen, Lehen, Stiftungen, Kaufverträge, die Verleihung von Immunitäten oder das Stadtrecht. Ab dem Spätmittelalter wurden wichtige Dokumente im Schatzarchiv aufbewahrt und erst später in einem Archivschrank. Schilder an der Front der einzelnen Schubladen gaben dabei Aufschluss über den Inhalt. Moderne Aufbewahrungssysteme, die aus einzelnen Urkundenkästen bestehen, orientieren sich an dieser Art der Aufbewahrung. Heute dürfen Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Urkunden selbst aufbewahren. Vorläufer hierfür sind die früheren Kanzleiarchive, die im 14. Jahrhundert entstanden sind.

Hier kamen im Laufe der Zeit immer mehr Schriftrollen- und -stücke zusammen und es wurde immer mühsamer, die passenden Dokumente zu finden. Die Organisation selbiger stellte die Schriftgelehrten vor immer größere Probleme. Problematisch war vor allem, die wichtigen Schriftstücke vor Mäusen zu schützen, die gerne Papier fraßen. In einigen Kanzleiarchiven wurden daher Säcke mit den Papieren an die Decke gehängt. An anderer Stelle behalf man sich mit Schachteln, Truhen, Körben und sogar Schüsseln. Es gab also gleich drei Probleme auf einmal zu lösen: Zum einen, die Siegel zu schützen, die durch diese wahrhaft mittelalterlichen Aufbewahrungsmethoden Gefahr liefen, zu brechen. Außerdem das Problem mit den Mäusen sowie ein einfaches Archivierungssystem, mit dem Dokumente leicht wiedergefunden werden konnten.

Der erste Versuch das Problem zu lösen bestand darin, sogenannte Kopialbücher anzulegen. In diesen sollte der komplette Urkundentext abgebildet werden, so dass auf die Originale nicht mehr zugegriffen werden musste. Doch auch dieses System war bald überholt und die Zeit der Archive, wie wir sie heute noch kennen, war angebrochen. In Bayern war es Herzog Ludwig der Bärtige, der dafür sorgte, dass Dokumente in einem Inventar zusammengefasst und sozusagen katalogisiert wurden. Dokumente bekamen eine Nummer und diese Nummern wurden in Inventarlisten erfasst. So konnte bei Bedarf leicht auf jedes wichtige Stück Papier zurückgegriffen werden. Damit einher ging auch eine bessere Aufbewahrungsmethode in Kästen, Schränken, Schachteln und Laden.

So gesehen handelt es sich also bei unserer modernen Archivierung in einem Urkundenkasten um eine recht alte, welche die Jahrhunderte überdauert hat. Modern ist daran vor allem, dass jeder Urkundenkasten mit dem anderen verbunden werden kann und sich so ein ganz eigenes Archiv erschaffen lässt. Jedes Stück hat so seinen Platz und ist leicht auffindbar, auch dank der Schilder, die an der Front angebracht werden können. Einen solchen Urkundenkasten kann man natürlich nicht in einem Handel für Bürobedarf zwischen Stempel, Toner und anderem Zubehör finden.

Wichtige Urkunden brauchen einen geschützten Raum, der spezielle Anforderungen erfüllen muss, und können nicht einfach in einem Ordner abgeheftet werden. Unser Service besteht daher vor allem darin, Ihnen Urkundenkästen und anderes Zubehör speziell für Notare zu bieten. Artikel wie Stempel, Siegellack, Urkundenlack und Ösmaschinen liegen außerhalb des normalen Bürobedarf. Als Spezialist für Notarbedarf finden Sie alles nötige in unserem Sortiment und das in höchster Qualität zu einem fairen Preis. Wir legen Wert auf einen kundenorientierten Service aus einer Hand und Ware, die Made in Germany ist. Daneben finden Sie natürlich auch gängige Büromaterialien wie Ordner, Toner und Versandtaschen.

Kaum ein Notariat kommt ohne Urkundenkästen aus.
Jeder dieser Kästen wird noch in Handarbeit gefertigt. Dabei machen höchste buchbinderische Erfahrung unsere Urkundenkästen aus. Wir versprechen gleichbleibende hohe Qualität!

Es gibt im Grunde zwei Varianten der Urkundenkästen:

Urkundenkästen mit Frontklappe:

Diese Kästen besitzen eine Frontklappe mit Schubfach und sind einfach zu stapeln. Sie benötigen keine weiteren Regale oder Systeme mehr.

Urkundenkästen mit Seitenklappe:

Diese Kästen haben eine links ausfallende, seitliche Klappe mit schwarzer Auszugs- schleife. Für diese Variante benötigte man ein Regal.

Hochwertiges Material aus Deutschland

FSC-zertizierten Betriebe aus Bayern

Unsere Urkundenkästen werden in Deutschland produziert und werden aus besten Materialien gebaut um maximale Belastbarkeit zu gewährleisten, um auch hohen Belastungen zu trotzen.

Die Seitenwände der Urkundenkästen bestehen aus formaldehydfreiem Holz. Die Urkundenkästen sind in Verbindung mit einer speziellen Buchbinderpappe sehr stabil und für die Langfristigkeit ausgelegt.

Das Holz stammt aus FSC-zertizierten Betrieben aus Bayern.